Projekte

Nach dem Bau des Unterstandes für die Bürgergemeinde Kreuzlingen bei der „Wildsauenhütte“ kam der Wunsch der Technischen Betriebe der Stadt Kreuzlingen, um die Wasserqualität zu erhalten, einen Trinkbrunnen an höchst gelegener Stelle der Gemeinde zu realisieren.

Zum einen dient die Quartieranalyse als Hilfsmittel bei der Planung zur Stadtverdichtung. Zum anderen bringt ein neues Quartier am Wasser die Stadt Kreuzlingen an den See.

Im Auftrag der Schule Kreuzlingen stand das „Facelifting“ der in den 1970er Jahren gebaute Doppelkindergarten im Wohnquartier der Finkernstrasse an.

Inspirieren lasse ich mich gerne von den Tessiner Architekten, besonders von Livio Vacchini. Es beeindruckt mich, wie es ihm gelang, alles auf das Wesentliche zu reduzieren, um dadurch dem Ort einen neuen Charakter zu verleihen.

Bereits im Zusammenhang mit dem Dachausbau wurde der Wunsch der Bauherrschaft geäussert die Situation des bestehenden, improvisierten Gartensitzplatz es zu verbessern.

Anlässlich der letzten Ortsplanungsrevision wurden verschiedene Bestimmungen im Baureglement (Ausnützungsziffern, Gebäudelängen, Gebäudehöhen) generell so angehoben, dass eine starke bauliche Verdichtung realisiert werden konnte. Während dies in einzelnen Gebieten durchaus gerechtfertigt ist, gibt es in der Stadt auch gewachsene Quartiere, in denen eine qualitätvolle Struktur (z.B. Gartenstadt) durch grösser dimensionierte Neubauten bedroht wird.

Das Haus, eine kleine Villa von 1890, liegt im Zentrum von Kreuzlingen, mitten auf einem Grundstück mit viel Garten. Die beiden Söhne der Familie werden älter. Bis dato teilten sie sich gemeinsam ein Schlafzimmer im Obergeschoss.

Die topographischen Verhältnisse, das Ordnen, das Zusammenführen und Vereinheitlichen der unterschiedlichsten Funktionen zu einer gestalterischen Einheit stand im Mittelpunkt dieser technischen Anlage in Form einer Trafostation.

Innerhalb des Neubaugebietes „Im Schibler“ leistet dieses Wohnhaus einen Beitrag als Einzelobjekt, genau so könnte man sich das Wohnhaus in additiver Form als homogene Einheit in einer Gesamtanlage vorstellen.